Der Ort besteht aus einem älteren, historisch gewachsenen Teil und einem Neubaugebiet. Dockweiler besitzt eine eigene Mineralquelle, den sogenannten Drees.
Die erste urkundliche Erwähnung Dockweilers stammt wohl aus dem Jahr 1271. In frühester Zeit gehört der Ort zur Grafschaft Kerpen, die später an die Grafschaft der Herren von Manderscheid-Schleiden kam.
Wie bei vielen anderen Orten der Eifel wurde die Gegend in und um Dockweiler bereits viel früher als Siedlungsgebiet genutzt. Münzfunde und römische Grabhügel, sowie die Nähe zu einer ehemaligen Römerstrasse lassen die Ursprünge Dockweilers in der Römerzeit vermuten, wofür es aber bisher keine Belege gibt.
Aus dem Mittelalter stammt teilweise die im alten Dorfkern befindliche Pfarrkirche "St. Laurentius". In ihren alten Teilen ist von der um 1200 errichteten, dreischiffigen romanischen Basilika nur noch der Chor und ein Teil des um 1500 gewölbten Langhauses erhalten.
Im 19. Jahrhundert wurde Dockweiler zur Postkutschenstation, bevor diese Art der Briefbeförderung mit der Eröffnung der Eifelquerbahn 1895 und dem daran errichteten Bahnhof Dockweiler/Dreis überflüssig wurde.
Weitere Informationen rund um Dockweiler:
Tourist-Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Drees (Mineralquelle)
Der Sauerbrunnen, Drees genannt, liegt etwa 2,5 km südöstlich von Dockweiler in einem Waldgebiet und entspringt aus unterdevonischen Gesteinsschichten. Als typische Erscheinung des Vulkanismus steigt hier Kohlensäure aus den Spalten und Kluften, mischt sich mit Tiefenwasser und Grundwasser und tritt dann als heilkräftiges Mineralwasser aus. Charakteristisch für das Quellwasser sind neben dem Kohlensäure-Gehalt die rostroten Ablagerungen.
Das Wasser ist wegen seines hohen Mineralstoffgehaltes ein erfrischendes Getränk. Neben der in ansprechender Weise eingefassten "Dreesquelle" wurde eine Blockhütte errichtet. Sie bietet Wanderern und Naturliebhabern Schutz und lädt zum Verweilen ein.
Vom Parkplatz an der Bundesstraße aus lässt sich die Wegstrecke auch mit dem Fahrrad leicht bewältigen. Die Lage inmitten einer traumhaften waldreichen Umgebung sowie der in unmittelbarer Nähe vorbeifließende "Alte Bach" unterstreichen die Idylle des Ortes.
Lokschuppen Gerolstein
mehr Infos zur Station Lokschuppen Gerolstein
VEB Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH
Kasselburger Weg 16, 54568 Gerolstein
Tel.: 06591 949987-10, Fax: 06591 949987-19
Öffnungszeiten
Mo. - Do.: 9.00 - 20.00 Uhr
Fr.: 9.00 - 18.00 Uhr / Sa.: 9.00 - 13.00 Uhr