In Kaisersesch gibt es Einiges zu entdecken. Das Alte Gefängnis, im Volksmund auch „Prison“ oder „Bullesje“ genannt, wurde inzwischen umgebaut und beherbergt heute im 1. Stock ein Heimatmuseum. Hier finden Sie viele Exponate aus Kaisersescher Vergangenheit sowie wechselnde Motto-Ausstellungen. Zu bewundern sind einige Raritäten aus vergangener Zeit, wie beispielsweise eine komplett eingerichtete Schusterwerkstatt.
Eingeschlossen von der Kirche und dem kurtrierischen Gefängnis befindet sich der historische Ortsmittelpunkt. Hier können Sie Mauerreste eines mittelalterlichen Burghauses mit Kapelle und Wehrgang, den alten Kinosaal sowie eine Freilichtbühne besichtigen.
Der Weg des „Eifel-Camino“ führt die Jakobspilger durch die Stadt Kaisersesch. Für diese Pilger wurde seitens der Stadt Kaisersesch eine Übernachtsmöglichkeit, ein „Pilgerzimmer“, zur Verfügung gestellt. Es ist im Gebäude des ehemaligen Gefängnisses über dem Heimatmuseum eingerichtet. Unmittelbar neben der Übernachtungsstätte befindet sich ein Pilgerbrunnen, der zum Erfrischen und Verweilen auf dem Weg einlädt.
Die Geschichte sowie die Neuzeit der Stadt Kaisersesch begegnen Ihnen auf dem historischen Rundwanderweg um Kaisersesch. Der geschichtlich interessierte Wanderer wird über 12 Stationen um die Stadt herum geführt und erfährt auf Texttafeln Wissenswertes und Interessantes aus der Geschichte der Stadt.
Auf den Spuren der Kelten und Römer können Sie durch das Pommerbachtal wandern. Der Pommerbach selbst entspringt in Kaisersesch und schlängelt sich durch das wunderschöne Pommerbachtal bis er in Pommern in die Mosel mündet. Schon in keltischer Zeit wurde auf dem Martberg in Pommern ein keltischer Zentralort errichtet, der die nördliche Hauptstadt der Treverer darstellte. Der Römerturm in Kaisersesch steht für die römische Lebenskultur. Entlang des Pommerbachtales existierten mehrere römische Höhensiedlungen, die schon in der Eisenzeit als Zufluchtsorte für die Landbevölkerung dienten.
Auch in Kaisersesch bietet sich für Biker die Möglichkeit, die Natur mit ihren atemberaubenden Ausblicken entlang des Eifel-Schiefer-Radwanderweges zu genießen.
Weitere Informationen rund um Kaisersesch:
Touristikbüro Kaisersesch
im Mehrgenerationenhaus Schieferland Kaisersesch
Poststraße 23
56759 Kaisersesch
Kloster und Wallfahrtkirche Maria Martental
Geschichtlich wird 1141 erstmals ein Mönchskloster mit Namen "Martildahl" erwähnt, das dem 1107 gestifteten Kloster Springiersbach unterstand. Um 1200 wurde das Kloster in ein Nonnenkloster umgewandelt, das bis 1523 existierte. Aus dieser Zeit stammt auch das Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes, dass heute noch Ziel zahlreicher Pilger ist. 1927 übernahm die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester den Klosterhof. Diese konnten die Ruine der alten Gnadenkapelle erwerben und die neue Wallfahrtskirche erbauen. Zum Kloster oben auf der Höhe gehört seit 1985 der "Jugendhof" als Jugendgästehaus. Die Wallfahrtskirche ist täglich geöffnet.
http://ti.kaisersesch.de
Wandern durchs Tal der "Wilden Endert"
Ausgangspunkt zu dieser einzigartig wild-romantischen Wegstrecke ist der Balduinplatz in Kaisersesch. Dann gehts Richtung Postplatz und Zentralplatz links in die Poststraße und Bahnhofstraße. Weiter bis zur Waldkapelle an der Kreuzung Trierer Straße/Auf der Wacht. Folgen Sie dem Wegweiser mit dem großen "M" Richtung "Kloster Martental". Vorbei an der Kirche gehts talwärts entlang des Sesterbaches, der später in den Endertbach mündet, dann über den Steg. Hier stürzt der Bach in einen "Die Rausch" genannten Wasserfall 7 m tief- ein bemerkenswertes Naturdenkmal. Ab jetzt ist die Wanderstrecke mit einer schwarzen Pfeilspitze gekennzeichnet, der zunächst auf einem breiten Waldweg - bis zur "Napoleonsbrücke" - entgegengewandert wird. Über die "Napoleonsbrücke" führte die alte Poststraße Koblenz-Trier. Nach etwa 200 m gehts von der Landstraße in einen nach links abzweigenden Pfad zum Endertbach. Hier beginnt der Lauf der "Wilden Endert". Dauer ca. 5 Stunden
http://www.moselwanderung.de
Eifel-Schiefer-Radweg
Der Eifel-Schiefer-Radrundwanderweg verläuft auf einer Länge von 29 km von Kaisersesch über Masburg, Hauroth zur dicken Eiche bei Kalenborn. Von dort führt der Weg nach Bermel und in den Ort Monreal mit seinen historischen Fachwerkhäusern. Zurück geht es dann in Richtung Augstmühle und Heunenhof über Urmersbach vorbei an der Schnellsmühle und Neumühle nach Kaisersesch. Die Radfahrzeit beträgt rund 3 Stunden. Für Rennräder ist der Eifel-Schiefer-Radweg nicht geeignet. Einkehrmöglichkeiten bestehen in Kaisersesch, Masburg, Bermel, Monreal, Urmersbach sowie in der Neumühle.
http://cms.eifel-radtouren.de
Lokschuppen Gerolstein
mehr Infos zur Station Lokschuppen Gerolstein
VEB Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH
Kasselburger Weg 16, 54568 Gerolstein
Tel.: 06591 949987-10, Fax: 06591 949987-19
Öffnungszeiten
Mo. - Do.: 9.00 - 20.00 Uhr
Fr.: 9.00 - 18.00 Uhr / Sa.: 9.00 - 13.00 Uhr